Spiserto(u)r

Nix für Spiesser!

Um es gleich zu Beginn klarzustellen: Wir sind in der Spisergasse (abgeleitet von „Speise“). Die Tour ist ja nicht für Spiessbürger, bist du dabei?

In der Spisergasse bist du überaus willkommen! Hoch über der Gasse prangt ein Schild „Willkommen in der Spisergasse“ und am anderen Ende wirst du auch wieder freundlich verabschiedet. Als fortlaufende Gasse der Multergasse hat sie ihren ganz eigenen Charme. Gwundrig, was es zwischen Bärenplatz und Spisertor zu entdecken gibt? Komm mit – in dieser Ecke der Stadt gibt es viel zu erleben.

Viel Vergnügen!

Halt, nicht zurücklehnen!

Bevor du nun durch die Gasse läufst, habe ich eine Aufgabe für dich: suche den schönsten Erker. Und wenn gefunden, machst du ein Foto (ja, du brauchst doch ein Erinnerungsstück an diese Tour). Verstanden? Augen offen halten, laufen und wenn entdeckt, Kamera zücken. Gut, dann kann es ja losgehen!

Vergiss die Zeit …

Stöbern und sich inspirieren lassen ist etwas vom Schönsten! Das kann man nirgends besser als in Boutique Späti. Sei vorgewarnt, wenn du dort reingehst, wirst du nicht mit leeren Händen rauskommen. Hier lässt sich wirklich für jede und jeden etwas finden. Egal ob eine Motivationskarte, ein Spiel, eine schmucke Tasche, ein Geschenk, eine Überraschung … hier wirst du die Zeit vergessen, so vielfältig sind die Verlockungen!

Jetzt wird’s scharf!

Nun, aber irgendwann musst du dich dann doch wieder losreissen. Es gibt noch mehr zu sehen! Magst du es scharf? Ein bisschen Pfiff und Pfeffer im Alltag passt doch immer. Schau bei Nanna Bunte Küche vorbei und tauche in die Gewürzwelt ein. Hier findest du die ganze bunte Bandbreite an Gewürzen … muss also nicht banaler Pfeffer sein. Und falls Du ein Kochbanause bist und Dich fragst, wann und wo das alles zum Einsatz kommt, dann kannst du einfach tolle Couscous- und Reismischungen kaufen. Du brauchst nur noch einen Topf und Wasser, fertig ist das Gericht. Toll, was?

Geschichte? Naja, da sass ich am Fensterplatz!

So, und jetzt schauen wir uns noch das Karlstor/Abtstor an. Die Stadt St. Gallen wurde im Mittelalter durch eine Stadtmauer geschützt. Insgesamt gab es sechs Tore, dazu mindestens ein kleineres Tor in der Mauer und zwei Tore innerhalb der Stadtmauern. Das Karlstor/Abtstor war ein sehr bedeutendes Tor vor der Stadterweiterung im 15. Jahrhundert … Ääähm ja, lassen wir das, wir befinden uns ja nicht auf einer Geschichtstour – aber sehenswert ist es auf alle Fälle und vergiss das Selfie nicht. Im oder vor dem Tor, „weisch wiä guät?!“ Jetzt aber husch husch weiter – nicht dass sie dich noch ins Gefängnis sperren, das befindet sich nämlich gleich um die Ecke.

Du neugieriger Schnüffler du!

Bist du dir bei dieser Tour ein bisschen wie ein Schnüffler vorgekommen? Passend. Dann biegen wir jetzt noch in die Zeughausgasse ab zum Trüffelschnüffler! Hier wirst du die Tour perfekt ausklingen lassen, bei einem feinen Kaffee und selbst gemachtem Kuchen. Doch nicht nur das, du bist eingeladen zum Sein, vielleicht wirst du durch die Gegenstände auf dem Tisch sogar in die Kindheit zurückversetzt … ich will jetzt aber gar nicht zu viel verraten, schau selber rein und tauche im liebevoll eingerichteten Trüffelschnüffler ab!

Tourkarte:

0
X